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Konjugationen
Ein Haus im Wald. Ein Haus am Waldrand. Die Straße zum Haus am Waldrand. Das Haus ist mit Fichten umsäumt. Das Haus liegt am Hang. Das Haus liegt mitten in der Natur.
Als wir das Haus bauten. Als wir das fertige Haus zum ersten Mal sahen. Das Haus ist noch schöner als im Entwurf. Unser schönes Haus im Wald.
Das erste Foto von unserem Haus am Waldrand. Die Diafotografie zeigt unser Haus, meine Frau steht am Wohnzimmerfenster. Sie blickt vom Wohnzimmerfenster direkt in den Wald.
Der Architekt, der das Haus entwarf. Er hat das Haus nach unseren Vorstellungen entworfen. Im Entwurf waren die Bäume mit eingezeichnet, die vor dem Haus stehen blieben. Wir wollten nicht alle Bäume fällen, denn unser Haus liegt im Wald.
Die Bepflanzung des Hauses machten wir selbst. Stauden und Halbschattengewächse, die um unser Haus im Wald gut wachsen. Das Haus hat eine gute Luftqualität, wegen der Waldluft.
Die Einfahrt zum Haus wurde mit Schottersteinen planiert, so dass die natürliche Umgebung erhalten blieb. Wir wohnen in einer natürlichen Umgebung.
Der Ausblick aus dem Haus in den Wald. Aus allen Fenstern sieht man in den Wald. Im Haus hört man Windrauschen. Es ist sehr ruhig in unserem Haus am Waldesrand.
Das Haus ist im Falle eines Waldbrandes versichert. Die Versicherung versichert Häuser, die am Wald liegen, wenn sie an eine größere Zufahrtstrasse angebunden sind.
Mit dem Auto brauchen wir eine Viertelstunde bis in die Stadt, weil unser Haus am oberen Teil des Waldes liegt. Die Freunde, die uns besuchen sagen immer, wie schön unser Haus im Wald sei. Birgit Szepanski

Immobilienberatung
Und wir hatten ja diesen Bausparvertrag und beide Arbeit. Und wegen der Kinder bauten wir also dieses Haus außerhalb der Stadt zwischen die Bäume mit Kredit. Hier dieses Bild – so sah es aus. Dahinter ging es zum See, jeden Morgen im Sommer, am Wochenende Sandburgen und ein altes Ruderboot zum rausfahren. Der Balkon war nach Süden, und wir saßen da an den Abenden und grillten oder spielten Canasta oder Rommé mit Freunden bis die Mücken kamen und meistens länger. Und im Winter warfen wir Dias an die Wohnzimmerwand – wie dieses hier eben – und zeigten den Freunden (und uns selbst), wie gut es uns ging, da wo wir jetzt lebten. Bis irgendwas dazwischen kam zwischen uns, glaube ich, bei dir zuerst. Und ich habe es nie verstanden, warum. Und wir ließen also den Wald und den See hinter uns und den Strand und unsere Sandburgen in verschiedene Richtungen (du nahmst die Kinder), und ließen einen Abzug von diesem Bild machen und gaben es dem Immobilienmakler. Und der sortierte uns in seinen Katalog gescheiterter Häuser ein und schaltete eine Anzeige in der Lokalzeitung: „Haus zu verkaufen: Blick auf See, Strandlage, 5 ZKB, Ölheizung, 330.000 DM“ – und dazu dieses Foto eben.
So ging das damals. Viel zu schnell.
Bilder wollen nicht verlassen werden. Rainer Totzke

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